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Wie ermittelt man den Körperwasseranteil?

Unser Körper besteht zum Großteil aus Knochen, Sehnen, Knorpel, Fett-, Nerven-, und Muskelgewebe sowie Wasser – fast zwei Drittel unseres Körpers besteht aus Wasser. Widmen wir uns der Zusammensetzung, dann fallen Begriffe wie FFM, was gleich die Fettfreie-Masse bedeutet, Muskelmasse, Körperfettanteil sowie auch der Wasseranteil im Körper. Doch wie ermittelt man den Körperwasseranteil?

Wusstest du?

Das der menschliche Körper aus festen und gasförmigen Stoffen besteht? Gesamt sind es 13 Stück an der Zahl, die aufgeteilt werden in 8 feste und 5 gasförmige Stoffe.

8 feste Stoffe im Körper

Kohlenstoff, Calcium, Phosphor, Schwefel, Kalium, Natrium, Magnesium und Eisen

5 gasförmige Stoffe

Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Chlor und Fluor


 

Wann ist es wichtig seinen Körperwassseranteil zu messen?

Besonders wenn der Verdacht auf eine Dehydration = Austrocknung besteht (besonders bei Leistungssportlern) oder man vermehrt Wassereinlagerung im Körper vorfindet. Je mehr Muskelmasse vorhanden ist, umso höher ist auch der Körperwasseranteil, der benötigt wird. Wer mehr Körperfett aufweist, der braucht auch weniger Wasser im Körper. Hierbei wird immer auf das Gesamtwasser im Körper verwiesen – intra- als auch die extrazellulären Flüssigkeiten (=Flüssigkeiten wie Blut, Lymphe, Magensaft, Galle, Speichel, und auch das Wasser in den einzelnen Körperzellen).

 

Wie ermittelt man den Körperwasseranteil?

Die Ermittlung erfolgt via Massenspektrometer-Messung  – hierfür wird der Überschuss an Deuterium  (=natürliches Isotop des Wasserstoffs) in der Atemproben errechnet und ins Verhältnis zum ausgeatmeten Atemwasserdampf gesetzt.

Welche Körperwasser-Werte sind normal?

Männer = 60 und 65 Prozent

Frauen = 50 und 55 Prozent

Kinder = 60 und 75 Prozent

Stark übergewichtige Menschen


 

Wie erkennt man, ob man bereits dehydriert ist?

 

  • Dunklen Verfärbung des Urins
  • Trockene Haut
  • Trockener Mund und Lippen
  • Verstopfung
  • Übelkeit
  • Anstieg der Körpertemperatur

 

Was sind Wassereinlagerungen und wie kommt es dazu?

 

Wassereinlagerungen entstehen, wenn der Durchfluss des Blutes gehemmt ist und das Wasser aus dem Blutgefäßen- und Lymphsystem austritt und sich in unserem Gewebe verteilt. Meistens sind davon Gesicht, Hände und Beine betroffen.

Unser Körper reagiert aus folgenden Gründen: 

  • Es besteht ein Eiweißmangel
  • Es besteht ein erhöhter Druck in den Blutgefäßen
  • Die Durchlässigkeit der Zellwände ist erhöht 
  • Störung des Lymphabflusses

Ständiges Stehen oder andauerndes Sitzen, Hitze oder ein erhöhter Verzehr von Kohlenhydraten sind weitere Gründe für Einlagerungen. Die Einnahme von Medikamenten kann Ödeme ebenfalls begünstigen – vor allem  Cortison, Calciumantagonisten oder Antidepressiva sind hierfür verantwortlich. 

Wer über einen längeren Zeitraum unter Wassereinlagerungen leidet, der sollte umgehend einen Arzt aufsuchen, da vermehrte Ansammlungen von Wasser auch auf unterschiedliche Krankheiten hinweisen können:

  • Störung des Venenabflusses
  • Herz- und Niereninsuffizienz
  • Leberzirrhose
  • Bluteiweiß ist erniedrigt

7 Tipps gegen Wassereinlagerungen

Tipp 1 Kohlenhydrate reduzieren

Oft sind große Mengen an Kohlenhydraten aus Getreideerzeugnissen, Zucker und Limonade für mehr Wasser im Körper verantwortlich. Nach einem hartem Workout essen viele Sportler üppige Portionen an Kohlenhydrate – in Form von Nudeln, Reis, Kartoffeln oder Haferflocken. Da Kohlenhydrate unsere geleerten Glykogenspeicher nach einem Training auffüllen und Glykogen an Wasser gebunden ist, wird dadurch auch viel Wasser in unserem Körper eingelagert.

Wir empfehlen einen normaler Anteil an Kohlenhydraten nach einer anstrengenden Sporteinheit. Wer Wassereinlagerungen reduzieren möchte, der sollte weniger Kohlenhydrate in Form von Brot, Pasta, Reis, Kartoffeln, Zucker und Süßwaren zuführen. Obst und Gemüse enthalten ebenso Kohlenhydrate, aber wirken sich nicht so drastisch auf unseren Körper aus.

Tipp 2 Salz  

Mit Salz sparsam umgehen – das bedeutet eine Mengen von 6-10g pro Tag sollten nicht überschritten werden. Dabei sollte man nicht nur die Portion an Salz berechnen, die man beim Kochen verwendet, sondern ebenfalls das Salz  in fertigen Produkten berücksichtigen.

Für Sportler (+10 Stunden pro Woche) gilt eine Mengen von 15-20g, da über den Schweiß vermehrt Mineralstoffe (z.b. Natrium) ausgeschieden werden.

 

Tipp 3 Wasser trinken

Wer hätte das gedacht – Wer Wasser aus seinem Körper spülen möchte, der muss mehr Wasser aufnehmen! Damit überschüssiges Wasser aus dem Körper befördert wird, muss mehr getrunken werden. Nicht nur für Wassereinlagerungen äußerst vorteilhaft, sondern auch für wichtige Funktionen im Körper, für die Haut und für unsere Haare.

Weiters sind Brennnesselprodukte in Form von Pulver oder Tee’s sehr empfehlenswert. Selbstgemachte Fruchtsäfte (ohne Zucker), Gemüsesäfte oder Grüntee können hierfür auch eingesetzt werden.

Tipp 4 Vitamine & Mineralstoffe

Vitamine und Mineralstoffe sind nicht nur wichtig für unsere Gesundheit, sondern können auch Wasseransammlungen reduzieren. Vor allem Kalium, Magnesium und Vitamin B6 sind Wunderwaffen im Kampf gegen Ödeme.

Große Mengen an Kalium befinden sich in Karotten, Beeren, Spinat, Rindfleisch, Nüssen, Bananen, Kohlrabi, Marillen, Avocado, Melanzani, Apfelessig, Löwenzahn, Pilzen und Kürbis.

Magnesiumquellen sind Brennnessel, Sesam, Mohn, Kakao (ohne Zucker), Banane, Quinoa und Kürbiskerne.

Huhn, Schweinefleisch, Banane, Nüsse und Kohlgemüse sind gute Quellen für Vitamin B6.

 

Tipp 5 Milch und Milchprodukte

Milch und Milchprodukte können auch für Wassereinlagerungen und Cellulite verantwortlich gemacht werden. Das Milcheiweiß, welches wir mittels Nahrung zuführen kann nicht optimal von unseren Zellen aufgenommen werden – daher sollten Milch und Milchprodukte bei Ansammlungen von Wasser stark reduziert werden.

 

Tipp 6 Sport

Das Sportprogramm sollte bei Ödemen nicht vernachlässigt werden! Eine Kombination aus Ausdauer- und Kraftsport ist hier ratsam. Warum? Bei sportlicher Betätigung werden die Lymphe und Venen aktiviert und der Rückfluss des angestauten Wassers wird wieder angeregt. Ebenso können wir empfehlen:

  • Treppe anstatt Lift
  • Öfters auf das Auto verzichten
  • Mehrmals pro Tag aufstehe und sich bewegen (vor allem bei sitzenden Tätigkeiten)
  • Morgengymnastik

 

Tipp 7 Wechselduschen und Massagen

Wechselduschen können Wunder vollbringen  z.B.  10 Sekunden warm bis heiß  und anschließend für 10 Sekunden kalt duschen. Diesen Vorgang 3x wiederholen und das mehrmals pro Woche. Mit Cremen die betroffenen Stellen täglich sanft massieren, ideal natürlich  morgens und abends. 

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